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Von Null auf Hundert – Das Motto Zülpicher Politik

Heute: Kreisverkehre


Die extremen Schwankungen in der Stadtentwicklung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Zülpicher Politik der letzten 10 Jahre:

- Vom dunklen Römerbad zum Millionenschweren Museum der Badekultur

- Vom Stiefkind See zum Seepark mit Seebühne

- Vom Dornröschenschlaf zum wach geküssten Frosch = LaGa-Prinzessin

Das Motto der langjährigen Alleinherrscherin CDU lautete hierbei: Langer Stillstand vor dem großen Paukenschlag.


Nur auf diesem Hintergrund ist es zu erklären, wieso die CDU Zülpich 10 Jahre lang moderne Verkehrsführung in Zülpich alleinverantwortlich blockiert hat, um jetzt alles auf einen Schlag nachzuholen.

Bereits im Jahr 2000 beantragte die JA-Fraktion Kreisverkehre auf der Römerallee (Höhe Hertenicher Weg), sowie am Köln- und Münstertor.

Der damalige Bauausschuss-Vorsitzende Johannes Maus (CDU) bezeichnete Kreisverkehre zu diesem Zeitpunkt als „Katastrophe“, vor denen er die Zülpicher Bevölkerung bewahren wollte.

Heute lautet die Sprachregelung der Christdemokraten, man habe lediglich Fördergelder abschöpfen wollen und diese weise abgewartet.

Nun also wieder alles auf einmal: Mehr Kreisverkehre, Kanalarbeiten, Verschönerungen für die Landesgartenschau……

In einschlägigen Foren machen Zülpicher Bürgerinnen und Bürger im Internet ihrem Unmut über diese kuriose Bündelung von Maßnahmen Luft, zu Recht! Da kann man auch nicht alles auf den kalten Winter schieben!

Mit etwas mehr Weitsicht und frei von Ideologien hätte man 10 Jahre Zeit gehabt, zumindest die Verkehrsführung bereits vor der LaGa-Zeitrechnung sinnvoll umzugestalten.