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Quo vadis Stadtranderholung?

In unserem letzten Beitrag für diese Rubrik haben wir über die Leitlinie Zülpicher Politik – „Von Null auf Hundert“ – berichtet.

Auch beim Thema Stadtranderholung findet sich dieser Grundsatz leider im besonderen Maße wieder.
Viele Jahre konnten junge Zülpicherinnen und Zülpicher zu moderaten Preisen ihre Ferien auch ohne teure Urlaubsreise interessant und kurzweilig verbringen.
Die Kostenbeiträge für die Stadtranderholung überforderten niemanden und boten ein erstklassiges Preis- Leistungsverhältnis. Ermöglicht wurde dieses durch eine Subventionierung seitens des städtischen Haushaltes in Höhe von rund 15.000 EUR.
In den letzten 10 Jahren wurden die Elternbeiträge auch nicht mehr erhöht.



Um trotz eines Nothaushaltes die Landesgartenschau ausrichten zu dürfen, musste sich die Stadt Zülpich jetzt jedoch zu schmerzhaften Konsolidierungsmaßnahmen gegenüber der Kommunalaufsicht verpflichten.
Hierzu zählt unter anderem die kostendeckende Durchführung der Stadtranderholung.

Als Konsequenz wurden die Elternbeiträge (von Null auf Hundert) im Schnitt verdoppelt, was zu großem Unverständnis bei vielen Eltern geführt hat.
Umso bitterer ist jedoch: Nach jetzigem Kenntnisstand führt dieses Unverständnis nicht nur zu einem kurzweiligen Ärgernis, sondern zu einem massivem Rückgang der Anmeldezahlen!!
Nach städtischen Informationen lagen bis zum 10.6. erst 20 Anmeldungen für diesen Sommer vor, einen Monat vor Anmeldeschluss. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr nahmen 161 Kinder teil.

Die Konsequenz, am Ende die Stadtranderholung durch die Hintertür ganz abzuschaffen, darf es auch Sicht der JA-Fraktion nicht geben. Wir werden diesen Prozess aufmerksam verfolgen und uns dafür einsetzen, dass diese wichtige Maßnahme für die Zülpicher Familien nicht dem Spardiktat zum Opfer fällt!