Alternativlos: Auch in Zülpich das Unwort des Jahres - Neuer CDU-Vorstand jedoch flexibel...
Was hat die Junge Alternative mit den führenden Sprachforschern Deutschlands gemeinsam? Beide Institutionen stören sich am immer häufigeren Gebrauch des Wortes „alternativlos“ in der Politik, welches kürzlich zum Unwort des Jahres gekürt wurde.
Die Botschaft, die von den besagten Politikern ausgeht, ist eindeutig: „Diskussion zwecklos und müßig, meine Entscheidung ist die einzig mögliche.“ Ein Totschlagsargument!
Während in Berlin Projekte wie die Gesundheitsreform oder die Griechenlandhilfe als „alternativlos“ gelten, wurde in Zülpich unter anderem die Kombilösung Mensa/Stadthalle als eben solche bezeichnet.
Gerade die CDU Zülpich hat sich im vergangenen Jahrzehnt und vermutlich bereits lange davor als Meister(in) des Totschlagsargumentes erwiesen. Doch die Zeiten ändern sich: Die Bürger wollen mitgestalten, mit entscheiden, sich selbst verwirklichen, sich ihre Stadt aufbauen.
Doch dazu bedarf es noch etwas mehr, Durchhaltewillen und einen klaren Weg vor Augen.
Herr Ralf Lehser, macht es sich mit seiner Position zu seiner Partei seit jeher nicht einfach, sondern sucht immer wieder nach „Alternativen“.
Als Mitglied der Jungen Union und der CDU, gründete der neue Vize-Chef der CDU 2004 eine eigene Wählergemeinschaft (W.I.R.), da „es in Zülpich keine Partei gibt, in der wir uns wiederfinden“.
Nach offenkundiger christlicher Bekehrung ist er nun wieder im Schoß der CDU angekommen. Viel Erfolg auf „diesem“ Weg!



