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Nach gescheiterter Jugendratswahl
- Schülervertreter in die Ausschüsse!

Nach der kürzlich gescheiterten Wahl eines Jugendrates für Zülpich möchte sich die JA-Fraktion mit diesem Ausgang nicht einfach zufrieden geben. Wir widersprechen deshalb der zitierten Aussage des Wahlleiters, dass "nun wohl lange keine Fraktion mehr einen Anlauf machen werde". Dies wäre auch angesichts der mittlerweile vorliegenden Stellungnahme der Zülpicher Schulvertreter geradezu dreist. Die Schüler fühlen sich durch die Ratsmehrheit von CDU und FDP ausgenutzt. Sie sehen in dem Wahlkampfantrag der Schwarz-Gelben Koalition eine Alibifunktion, die man nach dem Scheitern erleichtert zu den Akten legen kann. Nach dem Motto: "Wir haben ja was für die Jugend getan, die wollen nur nicht". Genau aus dieser Befürchtung heraus hatte sich die JA als einzige Fraktion bei der Abstimmung über den Jugendrat der Stimme enthalten.


Wir kommen deshalb auf eine frühere Idee unserer Fraktion zurück, Schülervertreter in Fachausschüsse der Stadt Zülpich zu entsenden. Analog zur vorgesehenen Regelung des Jugendrates sollen diese Schülervertreter in die Ausschüsse für Schulen und Kultur sowie Soziales und Sport als beratende Mitglieder entsendet werden. In unserem früheren Antrag haben wir vorgeschlagen, diese aus dem Schülersprecherteam des Frankengymnasiums zu rekrutieren. Dies geschah nicht aus Absicht der Diskriminierung von anderen Schulformen, sondern in der Annahme, dass die beratenden Mitglieder das 18. Lebensjahr vollendet haben müssen, was bei Haupt- und Realschulen bis zur Klasse 10 niemand erfüllen kann. Da aber auch die Mitglieder des geplanten Jugendrates zwischen 14 und 17 Jahre alt sein konnten, modifizieren wir unseren Vorschlag wie folgt:

Alle weiterführenden Schulen der Stadt Zülpich entsenden aus ihrem Schülersprecherteam je ein beratendes Mitglied in die Ausschüsse für Schulen und Kultur sowie Soziales und Sport.