30.01.2019: Amtsblattartikel 02/19 – Neuer Schulentwicklungsplan bestätigt positive Entwicklung und führt zu konsequenten Beschlüssen

Der Entwurf des neuen Schulentwicklungsplanes bestätigt die Tendenz zu eindeutig steigenden Schülerzahlen, insbesondere durch die zahlreichen Neubaugebiete. Der Trend aus dem Kindergartenbereich kommt somit nun auch bei unseren Schulen an.

 

Da so viel über das Schulzentrum und den Campus gesprochen wird, beginnen wir bei den drei Grundschulen in Sinzenich, Ülpenich und Wichterich.

Alle drei Grundschulen profitieren ebenfalls von steigenden Schülerzahlen, die mittelfristig nicht zu Erweiterungen, aber zur Stabilisierung der Klassenbildung und zur Sicherung der Standorte führen werden. Keine Selbstverständlichkeit wenn man sich an Zeiten erinnert, in der weitere Schließungen befürchtet wurden.

Unser Anspruch „Kurze Beine, kurze Wege“ kann daher auch weiterhin realisiert werden.

 

In voller Wucht treffen die Prognosen jedoch in der Tat den Schulcampus. Hier führen die prognostizierten Zahlen zu einer weiteren Stabilisierung der Hauptschule, zu einem leichten Anstieg der Schülerzahlen am Gymnasium und zu weiterhin stark steigenden Schülerzahlen an der Realschule.

Bei der Chlodwigschule kommt die Entwicklung logischerweise zuerst an und im Besonderen sobald weitere Bauabschnitte der Seegärten in Angriff genommen werden.

 

Deswegen hat der Schulausschuss bereits mit der Vorstellung des Entwurfes wegweisende Entscheidungen getroffen, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

Die Vierzügigkeit an Chlodwigschule und Realschule soll künftig keine Ausnahme mehr sein, sondern wird bei der Bezirksregierung auf Dauer beantragt. Diesem Beschluss müssen jedoch noch beide Schulkonferenzen zustimmen.

Die Planungen für das neue Schulgebäude im Schulzentrum wurden ebenfalls vorangetrieben. Das Gebäude soll zudem die maximale Anzahl an möglichen Räumen erhalten.

Mit diesen Maßnahmen ist unser Schulzentrum für den weiteren Ansturm gut gerüstet.

Parallel wird auch die Kindergartenbedarfsplanung laufend an die neuen Entwicklungen angepasst.

 

Bei allem Handlungsdruck und den erheblichen Investitionen sollte man nicht vergessen, dass sich viele Kommunen diese „Probleme“ wünschen und zurecht als Luxusprobleme bezeichnen würden.

Die aufgezeigte Entwicklung beschert uns gegen den Trend eine positive und gesund steigende Einwohnerzahl und stabilisiert unsere Infrastruktur, gerade auch auf unseren Ortschaften.

 

 

Ihr Timm Fischer, Fraktionsvorsitzender JA

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