26.03.2014: Das eingefrorene Personalbudget der Stadt Zülpich – Leerstände nicht nur in den Einkaufsstraßen, sondern auch im Rathaus 

Unzählige Büros im Rathaus unserer Stadt stehen derzeit leer – nicht, weil in den letzten Jahren die Arbeit für die Bediensteten weniger geworden ist, sondern weil die Personalkosten der Stadt Zülpich seit dem Jahr 2006 festgeschrieben sind. Trotz diverser Tariferhöhungen in den letzten Jahren blieb das Budget identisch – dies war nur über den Verzicht auf Beförderungen und Personalabbau zu realisieren. Städtische Bedienstete, die in Rente gehen, werden nicht mehr durch neue, jüngere Mitarbeiter ersetzt – die Folge: Überarbeitete und überaltete Mitarbeiter in vielen Bereichen der Stadtverwaltung. So liegt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter im Bauhof mittlerweile bei fast 52 Jahren!

Auch die Bilanz der Auszubildenden bei der Stadt Zülpich ist ernüchternd – in den letzten zehn Jahren wurden elf junge Menschen ausgebildet, von denen lediglich drei in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wurden. Seit dem Jahr 2009 werden bei der Stadt Zülpich überhaupt keine Auszubildenden mehr beschäftigt, Berufspraktikantinnen zur Erzieherin in den städtischen Kindergärten einmal ausgenommen. Und auch von diesen wurde seitdem nur eine einzige in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

Hier muss sich dringend etwas ändern! Die Junge Alternative wird sich dafür einsetzen, die Personalsituation unserer Stadt zu verbessern und auch jungen Menschen wieder Perspektiven bieten zu können.